Raubfischangeln & Spinnfischen

- Mit der richtigen Ausrüstung zur Königsdisziplin! -

 

 

 

 

 

 

 

Raubfischangeln & Spinnfischen


Mit der richtigen Ausrüstung zur Königsdisziplin

Raubfischangeln & Spinnfischen

Mit der richtigen Ausrüstung zur Königsdisziplin

Das Raubfischangeln ist die beliebteste Art, zu fischen. Hier warten die begehrtesten Fische und jede Menge Spaß auf dich. Wenn du auf Raubfischfang gehst, kommst du vermutlich auch am traditionellen Spinnfischen nicht vorbei. Diese Königsdisziplin lebt davon, einen Kunstköder so realistisch durch die Wasserschichten zu führen, dass Raubfische einfach nicht widerstehen können. Hauche dem Köder mit einer gekonnten Rutenführung Leben ein und dein Zielfisch wird glauben, eine leichte Beute gefunden zu haben. Dafür braucht es ein bisschen Gefühl... und eine gute Ausrüstung!

Wir zeigen dir, was du brauchst!

1. Spinnangeln - So geht´s


Jede Art des Angelns besitzt ganz eigene Ziele, Techniken und benötigt eine ganz spezielle Ausrüstung. Beim Spinn- und Raubfischangeln nutzt du oftmals eine sehr dünne und ebenso kurze Spinnrute, mit der der Fisch intensiv gedrillt und erfolgreich an Land gezogen wird.

Spinnangeln ist die wohl aktivste Art, auf die du deine Zeit am Wasser zu verbringen kannst. Nicht zuletzt deshalb erfreut es sich einer stetig steigenden Beliebtheit. Statt Würmern, Köderfischen oder anderen Lebendködern bedient sich das Spinnfischen meist lebensnaher Kunstköder. In der Regel imitieren sie Krebse oder Fische. Am beliebtesten sind Blinker, Wobbler und Gummifische.

Beim Raubfischangeln & Spinnfischen entscheidet dein Führungsstil! Denn hier wird die Angel immer wieder ausgeworfen und eingeholt – der Köder bleibt also immer in Bewegung. Wenn du schon etwas geübter bist und gekonnt mit der Angel umgehen kannst, weißt du sicherlich schon, worauf es ankommt. Aber auch als Anfänger wirst du schnell den Dreh heraus haben und den Köder beim Einholen „zum Leben erwecken“. Probiere dich ruhig aus und finde heraus, wie viel Spaß es macht auf Raubfische zu angeln. Denn beim Spinnfischen bist du viel aktiver als beim „normalen“ Ansitzangeln, wodurch es zu einer echten Sportdisziplin heranwachsen kann, die dir viel Freude bringt. Die Bezeichnung Spinnfischen bzw. Spinnangeln hat seinen Ursprung im englischen Wort „to spin“. Übersetzt bedeutet es „sich drehen“ und bezieht sich dabei auf die ersten jemals verwendeten Kunstköder, die sich beim Einholen im Wasser drehten.


1.1 Was macht das Spinnfischen so besonders?


Vielleicht stehst auch du vor der Entscheidung: Ansitzangeln oder Spinnfischen? Wenn du dich für eine Art des Angelns entscheiden möchtest, wägst du vermutlich die Vor- und Nachteile beider Möglichkeiten gegeneinander ab. Das beginnt bereits bei der Frage, ob du aktiv Angelsport betreiben oder eher Natur und Stille genießen möchtest. Wenn letzteres der Fall ist, ist das gemütliche Ansitzangeln am Steg genau dein Ding. Wenn es aber doch etwas mehr sein soll, schau dir doch die Vorteile des Spinnfischens einmal genauer an:


✔  Du bist flexibler: Mit dem kontinuierlichen Auswerfen und Einholen suchst du schneller große Wasserflächen nach Räubern ab und kannst häufiger deine Position wechseln. Es bleibt also besonders spannend.

✔  Du bleibst in Bewegung: Beim Spinnfischen wird Angeln zu einem echten Sporterlebnis, das dich in Bewegung hält.

✔  Du lernst das Gewässer besser kennen: Durch das häufige Wechseln des Angelplatzes erfährst du viel mehr über das Gewässer als beim Ansitzangeln. Durch das Ausschlussprinzip findest du so schneller gute Fischregionen. Das motiviert!

✔  Es bleibt spannend: Du kannst dich schnell auf eine Vielzahl unterschiedlicher Gegebenheiten einstellen. Das Spinnfischen ist einer der kurzweiligsten und flexibelsten Arten, auf Raubfischfang zu gehen.
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1.2 Spinnruten | Welche Spinnrute ist ideal für mich geeignet?


Bei der riesigen Auswahl an Ruten, die speziell fürs Spinnfischen geeignet sind, kann man sich nicht immer schnell entscheiden. Eine allgemeingültige Formel für die perfekte Spinnrute gibt es nicht, denn auch deine individuellen Vorstellungen von der idealen Angelrute spielen eine Rolle. Diese Eckpunkte helfen Dir dennoch, die richtige Angel zu finden.

  • Je mehr Zug auf dem Köder ist, desto weicher darf die Angelrute sein. Sie ermöglicht dem Zielfisch, den Köder – Spinner oder Wobbler – tief genug zu schlucken, bevor du anschlägst.

  • Gehst du mit Gummifischen ans Wasser, empfiehlt sich dagegen eine etwas härtere Rute. Mit ihr ist ein harter Anschlag auf den Zielfisch auf weite Distanz am effektivsten.

  • Du möchtest den Köder feinfühlig führen? Mithilfe einer kurzen Rute nutzt du den kleineren Hebel, wodurch sich deine Bewegungen feiner auf Schnur und Köder übertragen lassen.

  • Längere Ruten empfehlen wir Uferanglern. Denn sie sind bestens für größere Wurfdistanzen geeignet. Außerdem können sich Fang und Köder auf weitere Distanz einholen lassen. Besonders beim Fischen an Steinpackungen ist das ein sehr großer Vorteil.

  • Grundlegend kann man sagen: Je länger der Wurf, desto länger die Spinnrute. Je schwerer der Köder, desto höher muss das Wurfgewicht sein.

1.3 Angelrollen im Überblick - Mit welcher solltest du zum Raubfischangeln & Spinnfischen?


Die Baitcaster Multirolle – die Empfehlung für schwere Köder
| Die Baitcaster, also eine Multirolle, die speziell für das Auswerfen von Ködern entworfen wurde (und das ist wichtig, denn nicht jede Multirolle eignet sich dazu), ist ganz besonders in den USA die Einstiegsrolle schlechthin für junge Angler. Sie ist bestens für große Köder geeignet, die besonders für die dortigen Schwarzbarsche attraktiv sind. Aber auch an unseren heimischen Gewässern machst du mit ihr alles richtig, wenn du größere Raubfische angeln möchtest.

Denn auch hier gilt: je schwerer der Köder, desto mehr eignet sich eine Multirolle. Denn sie erleichtert dir das Auswerfen schwerer Köder effektiver als andere Angelrollen. Sie bringt zusätzlich noch weitere Vorteile mit sich, vor allem in Bezug auf das Spinnfischen: Mit ihr kannst du präziser auswerfen, die Wurffrequenz ist wegen des fehlenden Bügels höher und das Drillgefühl fällt schön direkt aus. Aufgrund ihrer Konzeption eignen sich Baitcaster außerdem für eine Vielzahl unterschiedlicher Wurftechniken, was sie zu einem echten Allrounder macht.

Die Stationärrolle – das Multitalent für Einsteiger | Fällt der Begriff Spinnfischen, wird in jedem Falle auch die Stationärrolle genannt. Sie wird am häufigsten mit dem Spinnfischen in Verbindung gebracht. Denn sie ist dafür bekannt, dass sie mit ein bisschen Übung große Wurfweiten ermöglicht. Ihr integrierter Schnurfangbügel sorgt dafür, dass sich die Angelschnur nicht so schnell verknotet. Deshalb eignen sie sich auch hervorragend für Einsteiger. Achte nur darauf, den Fangbügel beim Auswurf umzuklappen, dann kann´s auch schon losgehen.

Um die richtige Stationärrolle zu finden, achte bei der Auswahl auf die Übersetzung der Rolle. Eine hohe Rollenübersetzung eignet sich klasse für schnelle Techniken. Geringe Übersetzungen garantieren hingegen ein besonders feinfühliges, langsameres und damit präzises Angeln. In puncto Robustheit gilt: Je niedriger die Übersetzung, desto stabiler ist das Getriebe der Rolle.

Auch die Position der Bremse ist entscheidend. Frontbremsrollen sind einfacher zu reinigen, häufig gegen Wasser und Schmutz geschützt und lassen sich feinfühliger einstellen, wodurch die Gefahr eines Abreißen des Fisches vom Haken verringert wird. Heckbremsrollen lassen sich zwar nicht so leicht reinigen und sind weniger gegen Verschmutzungen geschützt, lassen sich aber einfacher bedienen - vor allem beim Drill. Oft bieten Rollen mit Heckbremse auch noch eine Kampfbremse, mit der du schneller auf den anbeißenden Fisch reagieren kannst, ohne die Einstellungen der Rolle verändern zu müssen. Man könnte also sagen, dass Frontbremsrollen die sensiblere und pflegeleichtere Wahl sind, Heckbremsrollen aber dank der erleichterten Bedienung mehr Spaß bieten.

Die 10 beliebtesten Frontbremsrollen
Die 10 gefragtesten Heckbremsrollen
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2. Diese Köder brauchst du zum Raubfischangeln und Spinnfischen


Im Prinzip ist Raubfischangeln ganz leicht – auf deine Technik und den Köder kommt es an! Zwar kannst du nahezu alle Köder einfach einholen, einige Naturköder und Angeltechniken aber haben ihre ganz eigene Art des Auswerfens oder Einholens. So solltest du beim Spinnfischen vor allem auf eines achten: auf Abwechslung. Gib deinem Köder Leben und Natürlichkeit, indem du die Angel mit einem stetig wechselnden, kurzen Anrucken und Abstoppen führst. Dann wird kein Raubfisch widerstehen können.

Je nach Methode und Technik existieren ganz bestimmte Köder – individuell abgestimmt auf den jeweiligen Zielfisch. Barsch, Zander, Hecht, Wels und Forelle – jeder Fisch hat seine ganz eigenen Vorlieben.

2.1 Wobbler, Blinker & Spinner – Simpel aber wirkungsvoll!


Das sind eigentlich recht simple Kunstköder, die aber sehr erfolgreich sind. Als ideale Technik für Blinker und Spinner genügt es oft schon, den Köder mal schnell und mal langsam durch das Wasser rauschen zu lassen. Entscheidend im Umgang mit diesen Kunstködern ist daher die Einholgeschwindigkeit.

So einfach findest du heraus, ob du den Köder in der richtigen Geschwindigkeit führst: Siehst du beim Einholen den Köder an der Oberfläche, holst du ihn etwas zu schnell ein. Spürst du jedoch, dass der Köder zu viel Grundkontakt hat, solltest du ihn etwas schneller einholen. Zwischen diesen beiden Fällen kannst du verschiedene Geschwindigkeiten und Bewegungen ausprobieren. Umso abwechslungsreicher und natürlicher dein Führungsstil ist, desto größer fällt auch die Bissrate aus. Raubfische beißen nicht gern, wenn ihnen irgendetwas an deinem Köder merkwürdig vorkommt. Achte also darauf die Bewegungen echter Fische zu imitieren. So kannst du zum Beispiel nach etwa 4 Kurbelumdrehungen Einholstopps mit einer Dauer von bis zu 4 Sekunden einlegen, sogenannte Spinnstopps. In dieser Zeit kann der Köder aus der schnellen Einholbewegung Richtung Grund fallen. So sorgst du für Abwechslung und kannst gleichzeitig mehrere Wasserschichten beim Raubfischangeln abdecken.



Raubfischköder bieten dir viele Möglichkeiten. Besonders raffiniert: Matze Kochs Friesenjerk - Dieser Wobbler weckt mit seiner realistischen, an den Räuber selbst angelehnten Färbung das Revierverhalten territorialer Raubfische wie Hecht, Zander oder Barsch. So beißen auch Fische an, die eigentlich gerade gar keinen Hunger haben. Wähle einfach den zu deinem Zielfisch passenden Wobbler aus. Petri Heil!


2.2 Popper, Jerkbaits & Oberflächenköder – Ideal zum Barsch- und Hechtangeln!


Wenn du ein besonderes Augenmerk auf Barsche und Hechte gelegt hast, kommst du an Poppern – den wohl bekanntesten Oberflächenködern – nicht vorbei. Diese werden schlagend geführt, also mit wahlweise langen oder kurzen Zügen inklusive einer entsprechenden kurzen Pause zwischen den jeweiligen Zügen. Sehr kurze, prägnante Schläge eignen sich ebenso als Führungsstil eines Poppers. So macht er eine Menge Geräusche an der Wasseroberfläche und lenkt die Aufmerksamkeit von hungrigen Räubern auf sich.

Besonders beliebt unter Raubfischen: Frösche! Diese Köder können unter gleichmäßigem Einholen zwischendurch leicht angeruckt werden. Vor allem beim Hechtangeln sind diese froschartige Köder sehr erfolgreich. Dank der oftmals integrierten Weedlesshaken ziehen sie zudem kaum Kraut mit sich.



Oberflächenköder in der Form von Fröschen, wie der 
Ikiru Hard Frog, gehören zu den erfolgreichsten Raubfischködern für unsere Gewässer. Vor allem der Hecht ernährt sich gerne auch von anderen Beutetieren als kleineren Fischen. So ist sein Speiseplan recht abwechslungsreich: Auch kleine Säugetiere, Vögel oder eben Frösche findet er zum Anbeißen lecker.


2.3 Gummiköder – Die perfekte Imitation


Gummiköder
gehören zu den Gegenständen, die man wohl in jeder Angelkiste finden kann. Kein Wunder, schließlich gehören sie zu den besten Ködern zum Raubfischangeln. Mit ihnen ist Jiggen angesagt! Dabei wird der Gummiköder so geführt, dass er sich hüpfend über den Boden bewegt. An der straffen Schnur lässt man den Köder zu Boden sinken, ehe man ihn mit 2 bis 3 heftigen Kurbelumdrehungen wieder Richtung Wasseroberfläche schnellen lässt. Dabei wird die Rute parallel zum Wasser, in waagerechter Position, gehalten. Die Bewegung des Gummiköders wird somit ausschließlich über die Kurbelumdrehung beeinflusst.

Wichtig ist, dass du die Schnur schon vor dem Auftreffen des Köders auf die Wasseroberfläche straff hältst, da fast 90 % der Bisse beim Absinken des Köders stattfinden. Nur wenn die Schnur auf Spannung ist, bemerkst du den Biss auch rechtzeitig. Diese Technik in Verbindung mit dem Gummiköder eignet sich ideal für nahezu alle Raubfische. Als beste Alternative dazu zählen Swimbaits, die in aller Regel mit einer Tauchschaufel ausgestattet sind. Sie simulieren die naturgetreuen Bewegungen von Lebendködern am besten.



Gummifische sind bei Anglern sehr beliebt, denn sie sind preiswert und effektiv. Besonders gut fängst du, wenn dein Köder den Beutefischen des Gewässers ähnelt. Rotfedern gibt es fast überall in unseren Flüssen und Seen. Das macht den Balzer Lazer Eye Shad in realistischer Rotfeder-Form zum optimalen Köder für Räuber wie den Hecht.



3. Was du sonst noch zum erfolgreichen Raubfischangeln brauchst

3.1 Bissanzeiger – Posen

Mit einer Pose zu angeln bietet dir viele verschiedene Möglichkeiten. Die Pose ist nämlich nicht nur ein idealer Bissanzeiger, sondern auch ein effektiver Helfer in Sachen Positionierung. Je nach Einstellung liegt der Köder auf Grund, „schwebt“ im Wasser über dem Boden oder hält sich in mittleren Tiefen auf. In jeder einzelnen dieser Positionen können unterschiedliche Zielfische anbeißen. Die Pose hilft dir, den Biss auch rechtzeitig zu erkennen.

Zuckt oder taucht die Pose gar vollends unter Wasser, hat ein Fisch angebissen und du kannst die Schnur einholen. Verschiedene Montagen, Größen und Gewichtsklassen ermöglichen es dir dabei, deine Ausrüstung perfekt auf deinen Zielfisch abzustimmen.



Das Posenangeln wird von vielen Anglern noch immer unterschätzt. Dabei bringt es das nötige Feingefühl und die Widerstandsfreiheit mit sich, die die Fische häufig erst richtig Anbeißen lässt. Nicht umsonst ist das Knichlichtposenangeln bei Nacht so erfolgreich. Dabei gibt es sogar für beinahe jeden Fisch auch ganz spezielle Posen. Probiere es aus!



3.2 Drop Shot Rigs – die Finesse-Montage!

Komplette Drop Shot-Montagen setzen auf viele verschiedene Bestandteile, die wir für dich bereits vormontiert haben. So besteht ein Drop Shot Rig aus…

  • Vorfach
  • Haken
  • Blei
  • Köder

Diese Montagen dienten in ihrer Entstehungsphase dem Vertikalangeln. Fischreiche Angelplätze konnten damit effektiv abgefischt werden – aufgrund des Aufbaus unabhängig von Strömung oder Wassertiefe. Zander, Forellen und Barsche konnten nicht widerstehen. Und das ist auch heute noch so!

Wir empfehlen eine ruhige Köderführung mit leichtem Zupfen. Das lässt den Köder leicht im Wasser spielen – ideal für große Räuber, die ihre Beute zunächst etwas beobachten. Regelmäßige Pausen sind dabei sehr wichtig, da der Köder dann im Sichtbereich des Fisches verharrt. Eine ideale Einladung zum Anbiss. Belassen Sie dazu den Abstand zwischen Blei und Haken bei etwa 30 bis 50 cm.

Viele verstehen diese Montage jedoch fälschlicherweise als Garant für das Fangen kleiner Fische. Dabei gilt das Drop Shot Rig vor allem in Übersee noch heute als vielleicht bestes Schwarzbarsch Rig weltweit.

3.3 Drop Shot Ruten – die bahnbrechende Raubfischangel!

Passend zum Drop Shot Rig gibt´s bei uns natürlich auch Drop Shot Angelruten. Hier musst du den Anbiss mit viel Feingefühl erspüren. Dropshot Ruten haben nämlich eine wirklich feine Spitze und einen – im Vergleich dazu – festen unteren Teil mit einer weniger flexiblen Neigung. Um einen Biss effektiv als solchen zu erkennen, sind die Spitzen dieser Ruten speziell eingefärbt.

Sind herkömmliche Angelruten vor dem Drop Shot Rig zu lang, fällt die Bisserkennung vor allem Einsteigern nicht immer ganz leicht. Die kurze Drop Shot Rute gibt hingegen maximales Feedback. Sie bewegt sich zunächst mit der Spitze. Im festeren Verlauf des Anbisses bewegt sich dann auch das Rückgrat bzw. der Handteil der Rute. Durch diese Kombination aus Flexibilität und Steifigkeit „spielt“ der Köder bereits bei feinem Zupfen. Diese Bewegungen in Verbindung mit den feinen Vibrationen des Köders sind unwiderstehlich für große Räuber.

Die Eckpunkte dieser speziellen Rute: exakte Köderführung, direkt übermittelter Köderkontakt, optimale Handhabung. Dank der feinen Spitze kannst du selbst kleinste Anbisse auf den ersten Blick erkennen. Aus diesen Gründen eignet sich eine Drop Shot Rute inklusive eines dazugehörigen Rigs sowohl fürs Fischen vom Boot als auch vom Ufer.




Drop Shot-Ruten eignen sich ideal zum Spinnfischen. Mit der
Shimano Expride 266-L2
erhältst du ein absolutes Premium-Modell, mit dem du noch schneller, präziser und flexibler bist. Mit ihr fängst du nicht nur Hecht, Barsch und Zander, sondern auch die Forelle gleichermaßen gut.



4. Tipps & Tricks rund ums Spinnfischen!

- Von schnellen Läufern & gekonnten Abkürzungen -


Junge Hasen laufen schnell, alte Hasen kennen jedoch die besten Abkürzungen. In diesem Sinne möchten wir dir ein paar Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, mit denen du schnell und erfolgreich Hecht, Barsch und Co angelst.

➛  Trick Nr. 1 | Etwas Geduld und Vertrauen gehören einfach dazu
Hört sich komisch an, kann aber viel ausmachen. Denn den Köder ständig zu wechseln, hilft nicht immer viel. Gib deiner Ausrüstung etwas Zeit, hab etwas Vertrauen und beobachte in aller Ruhe, mit welcher Ausrüstung du am erfolgreichsten bist. Denke dabei auch daran, dass dein Zielfisch auch Tage hat, an denen er einfach nicht so hungrig ist. Lass dir selbst also ein wenig Zeit.

➛  Trick Nr. 2 | Suche nach guten Fischregionen und bringe etwas Zeit mit
Wo Du Köderfische siehst, sind meist auch die Räuber nicht weit. Hast du die passende Stelle erst einmal gefunden, solltest du sie eine Weile lang befischen. Wenn du schon beim ersten Auswerfen einen Biss hast, bist du ein echter Glückspilz. Meist ist das Angeln aber auch ein Geduldsspiel, bei dem man auch die Ruhe, die Natur oder einfach mal die Zeit allein oder mit Freunden auf sich wirken lassen und genießen kann. Lasse also nicht locker. Etwa 30 Minuten pro Angelstelle solltest du schon einplanen. Nur so findest du die wahren Hot Spots. Halte auch nach Gewässern Ausschau, an denen nicht zu Angler unterwegs sind.

➛  Trick Nr. 3 | Nutze Beifänger
Befestige an einem Seitenarm deines Systems – positioniert vor Pilker, Blinker oder Wobbler – unbeschwerte Twister oder kleine Fliegen. Der Trick liegt hier darin, dass du mit solchen Beifängern den Futterneid bei einer Vielzahl von Fischen anregen kannst. Für sie wirkt es nämlich so, als ob der Hauptköder ein kleiner Räuber wäre, der seine Beute – also den Beifänger – verfolgt. So ein Komplettsystem muss jedoch erlaubt sein – das ist von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich. Hier also einfach mal bei der zuständigen Stelle nachfragen.

➛  Trick Nr. 4 | Schau doch mal, ob alle Haken noch scharf sind
Überprüfe vor deinem Angelausflug noch einmal den Zustand deiner Angelhaken. Schließlich soll dir kein Fisch entgehen, damit das Angeln richtig Spaß macht!

➛  Trick Nr. 5 | "Reinige" deine Hände mit Erde
Fische haben sehr feine Nasen. Wenn du deine Angel mit Ködern bestückst, solltest du vorher deine Hände mit Erde „reinigen“. Denn Fische nehmen Gerüche von Deos, Cremes, Mückensprays und dergleichen intensiv wahr. Leider mögen sie diese Gerüche nicht besonders. Neutralisiere sie deshalb mit Erde, damit die Fische wieder anbeißen.

5. Hechtangeln leicht gemacht – So einfach geht´s

Der Hecht ist einer der beliebtesten Zielfische unserer Gewässer. Er ist groß, schnell, sorgt für einen intensiven Drill und schmeckt köstlich. Außerdem beißt er auf nahezu alle Kunstköder. Entscheidend ist daher nicht unbedingt der Köder, sondern vielmehr seine Führung. Der Hecht kann misstrauisch sein, weshalb du deinen Köder so führen musst, dass ihm beim Anblick des Köders das Wasser im Mund zusammenläuft. Versuche mit Abwechslung in der Köderführung dafür zu sorgen, dass der Hecht glaubt, einen echten Fisch vor sich zu haben. Dann kann er nicht mehr widerstehen. Am besten lassen sich Hechte im Frühjahr fangen – vor sowie nach der Schonzeit besonders gut im flachen Gewässer. Wenn du in den Sommermonaten angelst, hast du besonders im Morgengrauen oder in den Abendstunden die größten Chancen auf einen kräftigen Biss. Aber Vorsicht, Hechte beißen unachtsamen Anglern beim Entfernen des Hakens gerne in den Finger. Bringe also besser Angelzange oder Hakenlöser mit.

  • Was die Ködergröße beim Hechtangeln betrifft, solltest du dich mit Kunstködern befassen, die nicht länger als 8-12 cm sind. Mit dieser Dimension machst du im gesamten alles richtig. Im Winter aber beißen Hechte eher auf größere, im Sommer hingegen sogar auf kleinere Köder.

  • Bei der Farbe des Hechtköders gibt es weder „völlig richtig“ noch „komplett falsch“. Hechte interessieren sich weniger für eine bestimmte Farbgebung, sie warten viel lieber auf die richtige Gelegenheit. Wenn du in trüben Gewässern fischst, solltest du am besten Köder mit auffälligen Mustern und grellen Farben nutzen (Fluorogrün ist hier ein echter Geheimtipp!), damit der Hecht auch auf den Köder aufmerksam wird.

  • Außerdem solltest du dich für eine Angelrolle in der Größe 3000-4000 entscheiden. Diese Dimensionen reichen vollkommen aus, laufen ruckfrei an und bieten eine gute Schnurverlegung.

  • Die Länge der Angelrute sollte zwischen 2,40 und 3,00 m liegen. Das Wurfgewicht hingegen sollte sich zwischen 30 und 80 g bewegen. Mit so einer Rute bist du perfekt ausgerüstet.

  • Zuguterletzt werfen wir einen genaueren Blick auf die Angelschnur. Geflochtene Schnüre eignen sich ohne Probleme, da sich mit ihnen ein wirklich direkter Kontakt zum Köder verwirklichen lässt. Die Alternative: monofile Angelsehnen mit einer Stärke von 0,3 bis 0,35 mm. Je länger die Wurfweiten und je bewachsener das Gewässer, desto stabiler sollte die Schnur gewählt werden.

6. Ein kleines Q&A zum Spinnfischen & Raubfischangeln

- Unsere Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen -


Welche ist die richtige Köderfarbe?

Richtlinien in Bezug auf einen bestimmten Fisch gibt es nicht. Mit Naturfarben aber macht man garantiert nichts falsch. Es gibt jedoch Spezialfälle. Fischst du im Trüben, empfehlen sich grellere, knallige Farben. Angelst du eher in klarem Wasser, empfehlen wir silberne oder weiße Köder. Wenn du weißt, welche Beutefische sich in einem Gewässer aufhalten, kannst du dich bei der Wahl des richtigen Köders auch an ihnen orientieren und zum Beispiel einen Gummifisch nehmen, der der Leibspeise deines Zielfisches am ähnlichsten sieht.

Was gehört in die Köderbox? Welche Angelausrüstung eignet sich am besten für Raubfische?

Besonders Einsteiger fragen sich häufig, was sie außerhalb von Verpflegung und Zeit mit ans Wasser bringen sollten. Vor allem beim Spinnfischen sollte man auf die wichtigsten Eckpunkte achten.

Die Rute | Für das Spinnfischen eignen sich eher schnellere Ruten. Das bedeutet, dass oftmals schon eine Spinnrute mit einem Wurfgewicht von 5-15 g ausreicht. Hast du es auf größere Räuber abgesehen, empfehlen wir dir eine mittlere bis schwere Spinnrute mit einem Wurfgewicht von 20-80 g. Passe also im ersten Schritt die Rute deinem Zielfisch an. Je größer der Fisch, desto stärker die Rute. Überschreite jedoch nie eine Länge von über 2,70 m.

Die Rolle | Am besten geeignet sind Multifunktionsrollen und Stationärrollen. Eine kleinere Rolle, 1000-2000er, inklusive Frontbremse eignet sich für das Spinnfischen am besten. Achte darauf, dass die Bremse einwandfrei funktioniert und nicht ruckelig anläuft. Da du beim Spinnfischen viel Energie zum Auswerfen und Einholen aufbringen musst, solltest du außerdem auf ein geringes Eigengewicht der Rolle achten. Die Anzahl der Kugellager für die perfekte Leichtgängigkeit, schnell arbeitende Schnurlaufrollen, gute Wurfeigenschaften und eine ausgeklügelte Schnurverlegung sind wirklich hilfreich. All das sind Qualitätsmerkmale, die sich auch im Preis bemerkbar machen, dir aber dafür viele Vorteile und echten Angelspaß bieten. Eine Investition in eine gute Rolle zum Beispiel lohnt sich also nachhaltig.

Die Schnur | Eine geflochtene Schnur mit einer Stärke von 0,08-0,10 mm ist die wohl beste Wahl zum Spinnfischen auf kleine Räuber. Große Raubfische hingegen sollten an einer Schnurstärke von 0,16-0,20 mm geführt werden. Eine monofile Schnur oder auch eine Schnur aus Fluocarbon solltest du nur dann wählen, wenn du auf Hecht-, Zander- und Forellenjagd gehst. Eine Stärke von 0,22-0,30 mm und einem Stahlvorfach versprechen einen spannenden Drill.

Der Köder | Hier kannst du aus dem Vollen schöpfen: Crankbaits, Twister, Blinker, Spinner, Wobbler und eine Vielzahl von Oberflächenködern machen das Angeln spannender und abwechslungsreicher.

Was sind Nachläufer und was kann ich gegen sie tun?

Nachläufer sind Fische, die den Köder zwar verfolgen, ihn aber nicht attackieren. Der Fisch ist also eher neugierig, kann sich aber nicht zum Anbeißen überreden. Das kann mehrere Gründe haben, die du selbst effektiv beeinflussen kannst. Probiere zum Beispiel, den Köder etwas langsamer einzuholen, damit er wie eine leichtere Beute wirkt. Wenn das nicht hilft, beschleunige das Einholen. Ein abwechslungsreicher Führungsstil erzeugt oft Appetit beim Fisch. Oft helfen auch neue Reize. Wechsle nach geraumer Zeit einfach zu einem neuen Köder oder einem anderen Vorfach.

Wie groß sollte der Köder sein?

Orientiere dich bei der Wahl des Hauptköders an den am häufigsten vorkommenden Beutefischen im Angelgewässer. Im Winter eignen sich größere Köder, im Frühjahr wird gern auf kleinere Köder gebissen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Anschlagen?

Ein Anschlagen nach einem erkannten Anbiss ist nicht immer nötig, bei größeren Zielfischen aber sehr empfehlenswert. Sanfte Anschläge genügen, wenn man auf Barsche ansitzt. Zander oder Hechte haben eine sehr kräftig und hart gebaute Kopfpartie, weshalb ein kräftiger Anschlag manchmal über den Erfolg entscheidet. Grundsätzlich gilt: Je weiter du vom anbeißenden Fisch entfernt bist, desto kräftiger solltest du anschlagen.

Wo nützt ein Stahlvorfach am meisten?

Ein Stahlvorfach ist nicht in jedem Angelgewässer optimal, aber zum Hechtangeln die beste Wahl. Wenn du also auf einen Hecht ansitzt, solltest du nicht auf ein Stahlvorfach verzichten. Alternativ können wir dir auch ein wohldimensioniertes Hardmono ans Herz legen.

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